Mittwoch, 7. Juni 2017

Mittsommer in Schweden

Als ich damals das erste Mal nach Schweden kam, glaubte ich zu träumen. Es war kurz vor Mittsommer, ich war in Skandinavien … und es waren Temperaturen wie im Hochsommer auf Mallorca. Wir saßen morgens um neun draußen beim Frühstück auf der Terrasse, unterm Sonnenschirm und in Bikini bzw. Badehose wohlgemerkt, weil es so heiß war. Hier muss ich anmerken, dass uns um 4 Uhr morgens bereits strahlender Sonnenschein weckte und der Feuerball abends gar nicht so richtig verschwinden wollte. Ihr erinnert euch? Skandinavien-Mittsommer, eine ziemlich coole Mischung. Als ich mich daran erst einmal gewöhnt hatte, war es wunderbar. Ich muss kurz erwähnen, dass ich zu viel Sonne eigentlich meide. Aber die Schwedensonne vertrug ich sehr gut, das erleichterte mich. 

Donnerstag, 18. Mai 2017

Gedanken zur Wahl


Manchmal ist es gar nicht so leicht, für einen Blog das richtige Thema zu finden. Es gibt so viele Tipps im Netz, was man dem Leser gefälligst bieten soll, dass es mich echt verunsicherte. Ich habe mir andere Blogs angeschaut, mir gewisse Anmerkungen gemacht, Brainstorming betrieben. Und anschließend habe ich alles wieder gelöscht. *lach* Es erschien mir so aufgesetzt, so geschäftlich, so unnahbar. Dabei möchte ich euch gerade hier eigentlich mal etwas näherkommen, euch ein bisschen an meinem Leben, an meinen Gedanken teilhaben lassen. Also schieße ich jetzt einfach mal alle Tipps in den Wind und schreibe, was mir gerade so auf der Zunge liegt.

Mittwoch, 29. März 2017

Im Mai geht es weiter

Ihr merkt, hier ruht es noch immer ein bisschen. Das liegt daran, dass ich sozusagen in Schreibklausur gegangen bin, denn ein Buch möchte gerne fertig geschrieben werden. (Von der Deadline rede ich jetzt mal gar nicht. *schluck*) Hier geht es im Mai weiter mit kleinen Erlebnissen und Gedanken aus meinem Leben, denn ich möchte diesen Blog nun hauptsächlich für kleine Kolumnen nutzen. 




Freitag, 20. Mai 2016

Das Gefühl zu Hause zu sein

Das erste Mal kam mir die Idee zu der Geschichte, als ich am Strand von Hvide Sande saß und auf die aufgewühlte Nordsee schaute. Die Möwen kreisten über den vorderen Wellen und vom Hafen aus fuhr der erste Krabbenkutter raus. Der Hund meiner Schwester tollte mit meiner Tochter in den Dünen herum und mich umkreisten ein paar zwanglose Ideen.
Ich genoss diese wunderschöne Gegend.
Meine Buchfiguren tauchen oft sehr unvermittelt in meinen Gedanken auf. Robin kam
hingegen langsam, aber sehr zielsicher zu mir.

So beginnt meine kleine Kolumne bei Knaur feelings, denn heute ist meine Romance "Am weißen Strand" veröffentlicht worden. Wollt ihr gerne weiterlesen und ein bisschen Nordseeluft schnuppern? Dann klickt einfach hier auf den Link → DAS GEFÜHL VON ZU HAUSE – AM WEIßEN STRAND



Samstag, 9. April 2016

Die besondere Hoffnung

Die Nachmittagssonne warf vereinzelte Strahlen goldenen Lichts auf den kleinen Fluss. Der Schimmer tanzte auf der Wasseroberfläche und ich beobachtete das Naturschauspiel. Der Duft von Getreide lag in der Luft, ließ mich an das frische Brot denken, das daraus gebacken wurde. Ich ließ mich von dem Rauschen des Mühlrads einlullen, wollte vergessen, warum ich mich hier wie ein scheues Tier verbarg. Als ich Stimmen hörte, presste ich mich an die Hauswand. Mein Herz klopfte viel zu rasch und ich schloss kurz die Augen, um mich zu beruhigen. Ich wusste, dass er auf der Suche nach mir war, aber heute würde ich ihm nicht geben, wonach er verlangte. Ich konnte mich einfach nicht dazu überwinden, obwohl ich Hunger hatte.
„Vor wem versteckst du dich?“
Erschrocken fuhr ich zusammen, prallte gegen die Mauer. Mein Cousin Brian stand mit einem Mehlsack vor mir und beäugte mich kritisch. Er musste an meinem gehetzten Ausdruck erkannt haben, was mich bewegte, denn er runzelte die Stirn, nickte, und brachte den schweren Sack in eine bessere Position auf seiner Schulter. „Ich hab dich nicht gesehen, Jake. Aber verscherz es dir nicht mit ihm.“
Diese Andeutung hätte er sich sparen können. Brian hatte keine Ahnung, was es bedeutete, dies zu tun. „Vielleicht schicke ich George mal zu dir, falls er sich vernachlässigt fühlt.“
Brian lachte spöttisch. „Er steht auf Jungs, nicht auf echte Männer.“
Damit verließ er mich und ging zurück in die Mühle. Ich blieb sprachlos zurück. 

So beginnt die kleine Promostory von "Nah bei mir", die von Jake erzählt wird. Wie hat er die erste Begegnung mit John erlebt? Schnuppert doch auf diese Weise mal in die Geschichte. Ihr könnt sie kostenlos als epub, mobi oder pdf downloaden. Klickt einfach auf diesen Link. → http://wordart.arunya-verlag.de/index.php/dbh



 

Sonntag, 14. Februar 2016

Textschnipsel

 Auf der Suche nach Kendric Silberéich... 

Nebel schwebte über den Wildgräsern, die am Pfad hinter dem Tor wuchsen. Eva umfasste eine Eisenstange der Pforte, rüttelte sachte daran. Die Kälte des Metalls drang unangenehm in ihre Haut. Als sie gegen das Tor drückte, gab es mit einem leisen Knarzen nach. Rasch schlüpfte sie hindurch. Eva lief den schmalen Weg entlang und kam durch einen verwilderten Garten. Eine Villa tauchte aus dem Morgendunst auf. Von der einstmals weißen Fassade blätterte die Farbe ab, Kletterranken wanden sich an der Hauswand hinauf. Sie näherte sich dem Gebäude. Ihre Finger strichen sachte über den Efeu. Der Tau auf den Blättern benetzte ihre Haut, ließ sie erschaudern. So lange suchte sie ihn nun schon. Dies musste einfach die Zuflucht sein, in der er sich verbarg ...

Montag, 1. Februar 2016

Buchentwicklung - Flüstern der Ewigkeit


Obwohl das Buch schon ein paar Monate alt ist, möchte ich euch heute mal die Entwicklung davon vorstellen. – Obwohl ich ein Fan von Anne Rice bin, hatte ich mich den Vampiren lange widersetzt. Es ist ja ein regelrechter Hype entstanden und irgendwie schreckte mich das ab, beziehungsweise hatte ich schreibtechnisch nicht so das Bedürfnis nach Vampiren. Als aber vom TextLustVerlag eine Kurzgeschichten-Ausschreibung kam, flashte mich der kleine Vorstellungstext für die Blutsauger so sehr, dass ich sofort Bilder im Kopf hatte. Ich dachte mir, dass ich mich ja dann doch mal an die Vampire wagen könnte. Und da habe ich dann was losgetreten. Der kleine Text floss wie von selbst hervor. Ich hatte einen Film im Kopf und kam mit dem Schreiben kaum nach.

Donnerstag, 10. September 2015

Hörbuch - Distant Shore


Ich bin ein Landei. Wirklich. Das habe ich wieder gemerkt, als ich durch Düsseldorfs Innenstadt fuhr und von all dem Großstadtrummel schwer geschockt war. Nun ja, geschockt vielleicht nicht, eher abgeschreckt. Ich verrate euch jetzt nicht, wie lange ich durch die Straßen gekurvt bin, um einen Parkplatz zu finden. Ich kam aber doch irgendwann in dem Tonstudio an, in dem meine Irland-Novelle → Distant Shore als Hörbuch aufgenommen werden sollte. Dies ist nicht das erste Mal, dass ich Texte einspreche, aber dies hier hatte schon eine völlig andere Gewichtung.
Das kleine Studio fand ich richtig cool. Normalerweise wird hier ordentlich gerockt, aber gestern wurde ein Hörbuch aufgenommen. Mein Hörbuch. Wow, die Erkenntnis muss ich erst einmal sacken lassen. So ganz realisiert hab ich es auch noch nicht. Hallo, Audible und iTunes, Ben und Hanna kommen!